Brauche ich eine Schleppleine für meinen Hund?

Schleppleinen sind zunächst einmal nur besonders lange Leinen ohne zusätzliche D-Ringe, damit nichts hängenbleiben kann. Es gibt sie mit oder ohne Handschlaufe am Ende. Je nach Einsatzzweck und Trainingsstand des Hundes wird die Schleppleine vom Hundeführer gehalten oder der Hund zieht („schleppt“) sie einfach lose hinterher.

Schleppleinen gibt es in diversen Längen – ab 5 Metern, nach oben hin liegt die Grenze bei ca. 30 Metern, alles andere wird für den Hundeführer zu unhandlich.

Schleppleinen werden fürs Hundetraining verwendet, z.B., solange ein Hund noch keinen sicheren Rückruf kann, bei jagdinteressierten Hunden bzw. generell bei Hunden, die eine besondere Absicherung benötigen. Weiterhin nutzen Mantrailer Schleppleinen, sowie Jäger für die Schweißarbeit (hier wird die Schleppleine auch als „Schweißriemen“ bezeichnet).

Besonders im Junghundealter, wenn der Hund sich mehr für die Umwelt und nicht mehr so sehr für seinen Menschen interesssiert und der Folgetrieb des Welpen nicht mehr vorhanden ist, kann eine Schleppleine ein wichtiges Hilfsmittel sein.

So behält der Hund weiterhin die Möglichkeit, einigermaßen frei und unbeschwert zu laufen und zu schnüffeln, befindet sich zwar nicht so unmittelbar wie an der kurzen Führleine, aber doch im Einflussbereich des Menschen. Mit der Schleppleine kann also trainiert werden, dass der Hund sich nur in einem bestimmten Radius bewegen soll, dass er nicht ohne Freigabe zu anderen Hunden oder Menschen hinlaufen darf und sie ist ein Hilfsmittel fürs Antijagdtraining.

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